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FAQ

Nachstehend finden Sie häufig gestellte Fragen rund um Wärmedämmung und EPS. Sollte die Antwort auf Ihre Frage nicht dabei sein, dann kontaktieren Sie uns bitte.

Wissen Sie, wie Polystyrol hergestellt wird und wo überall es dank seiner Eigenschaften eingesetzt werden kann? Dann sehen Sie sich die kurze Animation „Die Geschichte des Polystyrols“ an:

Ich möchte ein Einfamilienhaus wärmedämmen. Welchen Dämmstoff soll ich wählen?

Allgemein empfehlen wir ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Zur Auswahl stehen Ihnen mehrere erhältliche Dämmstoffvarianten, die für dieses System bestimmt sind. Egal ob Sie sich für EPS, Mineralwolle oder PUR/PIR-Schaum entscheiden, wählen Sie das Material immer anhand der Nutzungseigenschaften aus, die Sie für Ihr Geld erhalten. Der Vergleich der investierten Mittel mit deren Rückfluss ist bei der Auswahl der Dämmstoff-Variante grundlegend.

Ich möchte ein Einfamilienhaus wärmedämmen. Welcher Polystyrol-Typ eignet sich für die Fassadendämmung?

Für Wärmedämmverbundsystem wird am häufigten EPS 70 F/ EPS 80 verwendet. Sollten Sie eine geringere Stärke des Dämmstoffs bei gleichen wärmedämmenden Eigenschaften wünschen, können Sie EPS NEO 70 /EPS NEO 80 oder EPS 100 F mit höherer Festigkeit einsetzen. Das passende Polystyrol nach Typ und Anwendungsbereich finden Sie auf Seite 12 in unserem Katalog.

Ich möchte den Fußboden in einem Einfamilienhaus wärmedämmen, welche Polystyrol-Stärke ist da optimal?

Für die Fußboden-Dämmung ist das EPS 100 oder höher geeignet. Was die Stärke betrifft, müssen neben Ihren individuellen Anforderungen auch die Anforderungen der Norm ČSN 730540 und der EU-Gebäuderichtlinie EPBD II erfüllt werden. Am besten ist die durchgehende Wärmedämmung der gesamten Gebäudehülle mit gutem Investitionsrückfluss, wobei Ihnen ein Bauplaner helfen kann. Die Richtwerte für die EPS-Stärken in einzelnen Bauteilen finden Sie in unserem Katalog auf Seite 2.

Sollten Ihre Baupläne bereits den minimalen Wärmewiderstand R oder den maximalen Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) vorgeben, dann finden Sie die entsprechenden Stärken der einzelnen EPS-Typen in unserem Katalog auf den Seiten 10 und 11.

Die Wärmeleitzahl I für die einzelnen EPS-Typen ist im technischen Datenblatt im Katalog auf den Seiten 4 und 5 angeführt.

Stimmt es, dass mit der Wärmedämmung das Risiko der Schimmelbildung steigt?

Im Falle der Dämmung von der Außenseite ist genau das Gegenteil der Fall.

Die Dämmung vermindert bzw. verhindert ganz die Kondensation von Wasserdampf im Inneren der Konstruktion. Die Temperaturen auf der inneren Oberfläche der Außenmauern sind höher und entfernen sich so vom Taupunkt, was auch die Schimmelbildung verhindert. Sollte sich trotzdem Schimmel bilden, dann ist nicht die Dämmung auf der Außenseiten der Grund, sondern die fehlende Dämmung von markanten Wärmebrücken in der Konstruktion (z. B. Fensterlaibung) zusammen mit unzureichender Luftzirkulation (es wird zu wenig gelüftet), die zum Verdampfen des kondensierten Wasserdampfes beiträgt.

Muss das Polystyrol als Fassadendämmstoff „atmen“?

Nein, im Gegenteil. Der Stoff kann entweder „atmen“ oder wärmedämmend wirken. Das Wärmedämmverbundsystem (ob mit EPS oder Mineralwolle) ist von der Außenseite mit undurchlässigem Material (Putz, Spachtelmasse, Hydroisolation) abgedichtet, und daher ist dessen Luftdurchlässigkeit, und damit auch Feuchtigkeitsdurchlässigkeit, eher unerwünscht, da der Wasserdampf bei Kontakt mit der kalten Oberfläche kondensieren würde. Gebäudewände lassen im Allgemeinen max. 4 % Luft mit einem Anteil an innerer Feuchtigkeit durch, und daher muss der Großteil der Feuchtigkeit im Gebäude durch Lüften abgeleitet werden. Beispielsweise wird bei Holzbauweise eine Dampfbremse eingebaut, die gänzlich verhindert, dass das Holz „atmet“. EPS gehört zu den Materialien mit mittlerer Durchlässigkeit von Wasserdampf (Faktor m = 20 – 50).

Ist Polystyrol gesundheitlich unbedenklich?

Ja, EPS ist gesundheitlich ganz unbedenklich, stabil und biologisch neutral und wird in alternativen Formen standardmäßig auch in der Lebensmittelindustrie verwendet. Bei seiner Verwendung als Dämmstoff erhalten sie ein sicheres, zweckmäßiges und komfortables Zuhause mit geringen Kosten.

Wie entsorge ich das Polystyrol, das ich nicht mehr benötige? Ist es wiederverwertbar?olystyrenu ze stavby? Dá se recyklovat?

Polystyrol (EPS) kann bis zu 7-mal recycelt werden, und sollte daher nicht auf eine Mülldeponie gebracht werden.

Wir empfehlen Ihnen, das Polystyrol zur nächstgelegenen Abfall-Sammelstelle zu bringen. Diese arbeiten meist mit Unternehmen zusammen, die es zur weiteren Verarbeitung nutzen.

Gegen die Lagerung auf einer Mülldeponie spricht auch das Flammschutzmittel HBCD, das in EPS enthalten sein kann. In unseren Produkten ist es jedoch nicht enthalten, und daher ist unser Polystyrol der Abfallklasse 170604 zuzuordnen.